---
title: CasaVerde | 8 entscheidende Faktoren für Zimmerpflanzen (an die man normalerweise nicht denkt)
description: Erfahre, welche oft übersehenen Faktoren das Wachstum deiner Zimmerpflanzen beeinflussen können und wie du ihre Gesundheit nachhaltig verbessern kannst.
image: https://blog.treedom.net/hubfs/Infografica%20per%20la%20cura%20della%20Monstera.png
---

<https://blog.treedom.net/de>

- [Sustainable Business](https://blog.treedom.net/de/tag/sustainable-business)
- [Green light](https://blog.treedom.net/de/tag/green-light)
- [Treedom World](https://blog.treedom.net/de/tag/treedom-world)
- [Green Focus](https://blog.treedom.net/de/tag/green-focus)

Themen

- [Sustainable Business](https://blog.treedom.net/de/tag/sustainable-business)
- [Green light](https://blog.treedom.net/de/tag/green-light)
- [Treedom World](https://blog.treedom.net/de/tag/treedom-world)
- [Green Focus](https://blog.treedom.net/de/tag/green-focus)

[Zu Treedom](https://www.treedom.net/de/)

- ![](https://blog.treedom.net/hubfs/Treedom_April2021/Images/treedom-assets/flag/de.svg) 
  
    - [![](https://blog.treedom.net/hubfs/Treedom_April2021/Images/treedom-assets/flag/en.svg)En](https://blog.treedom.net/en)
    - [![](https://blog.treedom.net/hubfs/Treedom_April2021/Images/treedom-assets/flag/it.svg)It](https://blog.treedom.net/it)
    - [![](https://blog.treedom.net/hubfs/Treedom_April2021/Images/treedom-assets/flag/fr.svg)Fr](https://blog.treedom.net/fr)
    - [![](https://blog.treedom.net/hubfs/Treedom_April2021/Images/treedom-assets/flag/es.svg)Es](https://blog.treedom.net/es)

[Zu Treedom](https://www.treedom.net/de/)

- [Blog](https://blog.treedom.net/de)
- [green light](https://blog.treedom.net/de/tag/green-light)
- CasaVerde | 8...

# CasaVerde | 8 entscheidende Faktoren für Zimmerpflanzen (an die man normalerweise nicht denkt)

*Okt. 30, 2026* | geschrieben von: [*Tommaso Ciuffoletti*](https://blog.treedom.net/de/author/tommaso-ciuffoletti)

Condividi

- ![facebook share](https://blog.treedom.net/hubfs/Treedom_April2021/Images/facebook-icon-round.svg)
- ![Twitter share](https://blog.treedom.net/hubfs/Treedom_April2021/Images/twitter-icon-round.svg)
- ![LinkedIn share](https://blog.treedom.net/hubfs/Treedom_April2021/Images/linkedin-icon-round.svg)

*Den richtigen Standort wählen, regelmässig giessen und düngen reicht nicht immer aus. Auch die Wasserqualität, die Luftfeuchtigkeit und die Umgebungsbedingungen in unseren Wohnungen können die Gesundheit von Pflanzen beeinflussen. Worauf es dabei ankommt, erfährst du hier.*

## Wenn die üblichen Pflegemassnahmen nicht ausreichen

Wenn eine Pflanze erste Anzeichen von Schwäche zeigt, stellen wir uns fast immer dieselben Fragen: Bekommt sie genügend Licht? Giesse ich sie zu viel oder vielleicht zu wenig? Habe ich den richtigen Dünger gewählt? Das sind durchaus berechtigte Fragen, denn Licht, Bewässerung und Nährstoffversorgung gehören tatsächlich zu den wichtigsten Faktoren für das Pflanzenwachstum.  
Und doch gibt es manchmal keine eindeutigen Antworten.

Genau das ist mir mit einigen Dracaenen passiert. Obwohl ich mich sorgfältig um sie gekümmert hatte und die Anbaubedingungen eigentlich passend erschienen, zeigten sie weiterhin Probleme. Also begann ich, nach anderen möglichen Ursachen zu suchen. Einer der Faktoren, die ich dabei genauer unter die Lupe nahm, war das Wasser, mit dem ich sie gegossen hatte.  
Leitungswasser ist zwar vollkommen unbedenklich und für den menschlichen Verzehr geeignet, aber nicht unbedingt für jede Pflanze die beste Wahl. Seine chemische Zusammensetzung hängt von seiner Herkunft und den Aufbereitungsverfahren ab, die es trinkbar machen. In meinem Fall führte der Wechsel zu einer anderen Wasserquelle zu einer deutlichen Verbesserung.

Seitdem frage ich mich, wie viele andere Faktoren die Gesundheit unserer Zimmerpflanzen beeinflussen können, ohne dass wir sie überhaupt berücksichtigen. Denn eine Pflanze lebt in einer bestimmten Umgebung, steht ständig mit ihr in Wechselwirkung und reagiert auf ihre Eigenschaften. Hier sind acht Aspekte, die es sich lohnt kennenzulernen und genauer zu beobachten.

## 1. Wasser

![piante-quiz](https://blog.treedom.net/hs-fs/hubfs/piante-quiz.png?width=1556&height=1011&name=piante-quiz.png)

Beginnen wir also mit dem Wasser. Wir betrachten es meist als etwas Neutrales, als ein einfaches Mittel, um unsere Pflanzen mit Feuchtigkeit zu versorgen. Tatsächlich kann seine Zusammensetzung einen grossen Unterschied machen.

Die Wasserhärte gibt beispielsweise hauptsächlich Auskunft über die Konzentration von Calcium und Magnesium. Die Alkalinität hingegen beschreibt die Fähigkeit des Wassers, Veränderungen des pH-Werts entgegenzuwirken. Dafür sind in der Regel Bicarbonate und Carbonate verantwortlich. Hinzu kommt die elektrische Leitfähigkeit, die einen Hinweis auf die Gesamtmenge der gelösten Salze gibt, sowie das Vorkommen bestimmter Elemente wie Natrium, Chlorid und Fluorid.

Diese Parameter können die Verfügbarkeit von Nährstoffen beeinflussen, die Eigenschaften des Substrats nach und nach verändern und bei bestimmten Konzentrationen Schäden an Wurzeln oder Blättern verursachen. Einige Pflanzenarten, darunter verschiedene Dracaenen, reagieren besonders empfindlich auf eine Anreicherung von Fluorid.

**Woran erkennt man ein mögliches Problem?**

Weissliche Ablagerungen auf der Oberfläche der Blumenerde oder am Rand des Topfes können auf eine Salzansammlung hinweisen. Auch vertrocknete Blattspitzen und -ränder, Vergilbungen und verlangsamtes Wachstum können Warnsignale sein. Allerdings können diese Symptome ebenso viele andere Ursachen haben.

**Was können wir tun?**

- Die Wasseranalysen des örtlichen Wasserversorgers einsehen.
- Ein Messgerät für die elektrische Leitfähigkeit verwenden (diese einfachen Geräte kosten etwa 15 bis 20 Euro und sind in verschiedenen Onlineshops erhältlich), um einen Anhaltspunkt für die Menge der gelösten Salze zu erhalten.
- Die Verwendung von sachgerecht aufgefangenem Regenwasser in Betracht ziehen, gegebenenfalls gemischt mit Leitungswasser.
- Vorsicht bei Wasser, das mit haushaltsüblichen Ionenaustauschern enthärtet wurde: Dabei werden Calcium und Magnesium häufig durch Natrium ersetzt. Dieses kann sich im Substrat anreichern und den Pflanzen schaden.

Eine wichtige Einschränkung: Leitungswasser ist für viele Zimmerpflanzen grundsätzlich geeignet. Es gibt keinen Grund, es vorsorglich zu ersetzen. Entscheidend sind seine tatsächliche Zusammensetzung und die Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzenart. Wenn ihr Probleme beobachtet, deren Ursache sich nicht ohne Weiteres erkennen lässt, solltet ihr also auch das Wasser in Betracht ziehen!

### Pflanzen, die Leitungswasser möglicherweise nicht so gut vertragen

Nicht alle Pflanzen reagieren gleich auf die Zusammensetzung des Wassers, mit dem wir sie giessen. Einige vertragen normales Leitungswasser problemlos, während andere empfindlich auf Salze, Bicarbonate oder bestimmte Elemente wie Fluorid reagieren können.

Bei diesen Pflanzen lohnt es sich, besonders aufmerksam zu sein:

- - **Calathea und Maranta**: Diese Pflanzen können empfindlich auf Salzansammlungen im Substrat und auf die Zusammensetzung des Wassers reagieren. Trockene oder bräunliche Blattspitzen und -ränder können entsprechende Hinweise sein.
    - **Dracaenen** (*Dracaena fragrans*, *Dracaena deremensis*): Einige Arten reagieren besonders empfindlich auf Fluorid, das sich in den Blättern anreichern und Nekrosen an den Spitzen und entlang der Blattränder verursachen kann.
    - **Grünlilie** (*Chlorophytum comosum*): Wie Dracaenen kann auch sie empfindlich auf Fluorid und Salzansammlungen reagieren. Typisch sind dabei vertrocknete Blattspitzen.
    - **Farne**, wie *Adiantum* und *Nephrolepis*: Einige Arten können unter stark mineralisiertem Wasser oder einer Anreicherung von Salzen im Substrat leiden. Die Empfindlichkeit unterscheidet sich jedoch je nach Art.
    - **Gardenien und Azaleen**: Sie gehören zu den säureliebenden Pflanzen. Wasser mit einem hohen Bicarbonatgehalt kann den pH-Wert des Substrats allmählich erhöhen und dadurch die Verfügbarkeit bestimmter Nährstoffe, insbesondere von Eisen, verringern.
    - **Epiphytische Orchideen**, wie die *Phalaenopsis*: Sie können unter Salzansammlungen im Substrat und an den Wurzeln leiden. In der Natur nehmen sie vor allem Regenwasser, Tau und Luftfeuchtigkeit auf, die in der Regel nur wenige gelöste Mineralstoffe enthalten.
    - **Fleischfressende Pflanzen**, wie *Dionaea* und *Drosera*: Viele von ihnen benötigen Wasser mit einem sehr geringen Mineralstoffgehalt. Für diese Arten eignen sich in der Regel sauberes Regenwasser, destilliertes Wasser oder Wasser aus einer Umkehrosmoseanlage.

Das ist keine allgemeingültige Rangliste: Die Empfindlichkeit hängt von der Pflanzenart, der Sorte, den Anbaubedingungen und der tatsächlichen Zusammensetzung des Wassers ab. Wichtig ist auch, zwischen Wasserhärte, Alkalinität und Salzgehalt zu unterscheiden: Es handelt sich um unterschiedliche Parameter, die verschiedene Auswirkungen haben können.

Pflanzen wie *Ficus elastica*, *Monstera deliciosa*, *Epipremnum aureum* (Efeutute), *Sansevieria* und *Zamioculcas* vertragen normales Leitungswasser dagegen in der Regel besser. Allerdings sind auch sie nicht vor einer langfristigen Salzansammlung geschützt.

## 2. Luftfeuchtigkeit

Viele der Pflanzen, die wir in unseren Wohnungen kultivieren, stammen aus tropischen und subtropischen Regionen, in denen die Luftfeuchtigkeit deutlich höher sein kann als in unseren Wohnräumen. Besonders im Winter wird das zum Thema, wenn die Heizungsluft die Raumluft zunehmend austrocknet. Für Pflanzenarten, die eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigen, kann das zum Problem werden.  
Die relative Luftfeuchtigkeit beeinflusst nämlich die Transpiration, also den Wasserverlust über die Spaltöffnungen der Blätter. Ist die Luft sehr trocken, kann eine Pflanze schneller Wasser verlieren, wodurch auch der Wasserbedarf der Wurzeln steigt.

**Woran erkennt man ein mögliches Problem?**

Trockene Blattspitzen, ausgetrocknete Blattränder und junge Blätter, die sich nur schwer entfalten, können Anzeichen von Stress sein. Allerdings können auch falsches Giessen, Salzansammlungen und Wurzelprobleme ähnliche Symptome verursachen.

**Was können wir tun?**

- Ein Hygrometer anschaffen (Kosten etwa 20 bis 25 Euro), um die relative Luftfeuchtigkeit im Raum zu messen.
- Vor allem in den kalten Monaten einen Luftbefeuchter verwenden.
- Mehrere Pflanzen gruppieren, um ein leicht feuchteres Mikroklima zu schaffen.
- Darauf achten, dass die Töpfe nicht dauerhaft im Wasser der Untersetzer stehen.

Das Besprühen der Blätter mag wie eine einfache Lösung erscheinen, doch der Effekt auf die Luftfeuchtigkeit ist in der Regel nur von kurzer Dauer. Besser ist es, die allgemeinen Bedingungen im Raum zu verbessern.

## 3. Luftzüge

Eine Pflanze, die in der Nähe eines Fensters, einer Eingangstür oder einer Klimaanlage steht, kann Luftzügen ausgesetzt sein, die ihre Umgebungsbedingungen verändern.

Dabei geht es nicht nur um kalte Luft. Luftbewegungen können den Wasserverlust über die Blätter erhöhen, während plötzliche Temperaturschwankungen Stress verursachen können – insbesondere bei empfindlicheren tropischen Pflanzenarten.

Auch warme, trockene Luft aus einem Heizkörper kann zum Problem werden.

**Woran erkennt man ein mögliches Problem?**

Blätter, die vor allem auf der dem Luftzug ausgesetzten Seite beschädigt sind, örtlich begrenzte Trockenschäden und Blattfall können auf einen ungünstigen Standort hindeuten. Es lohnt sich zu beobachten, ob die Probleme auftreten oder sich verschlimmern, wenn Fenster geöffnet oder die Heizung eingeschaltet werden.

**Was können wir tun?**

- Die Position der Töpfe im Verhältnis zu Fenstern und Türen überprüfen.
- Pflanzen nicht direkt in den Luftstrom von Klimaanlagen oder Ventilatoren stellen.
- Pflanzen von direkten Wärmequellen fernhalten.
- Trotzdem für eine gute allgemeine Belüftung der Räume sorgen.

Schädliche Luftzüge zu vermeiden bedeutet nicht, Pflanzen in völlig geschlossenen Räumen zu halten. Ein regelmässiger Luftaustausch ist auch wichtig, um Problemen durch übermässige Feuchtigkeit vorzubeugen.

## 4. Licht

![Strelitzia 2](https://blog.treedom.net/hs-fs/hubfs/Strelitzia%202.png?width=1536&height=1024&name=Strelitzia%202.png)

Dies ist wahrscheinlich einer der interessantesten und zugleich am meisten unterschätzten Aspekte der Pflanzenpflege in Innenräumen.  
Wir wählen den Standort einer Pflanze meist nach ziemlich subjektiven Einschätzungen aus: «Hier ist es sehr hell», «Dieser Raum hat viel Licht», «Die Sonne scheint nur am Morgen herein». Doch das Licht, das wir mit unseren Augen wahrnehmen, entspricht nicht unbedingt dem Licht, das eine Pflanze benötigt.

Mindestens vier Faktoren sollten wir berücksichtigen.

- **Intensität:** Wie viel Licht erreicht tatsächlich die Blätter?
- **Dauer:** Wie viele Stunden pro Tag erhält die Pflanze Licht?
- **Qualität:** Welche Wellenlängen stehen für die Photosynthese zur Verfügung?
- **Regelmässigkeit:** Wie stark verändern sich die Lichtverhältnisse im Laufe des Tages und der Jahreszeiten?

Stellen wir uns beispielsweise zwei Pflanzen im selben Raum vor. Die eine steht in der Nähe eines Fensters, dessen Fensterläden immer geöffnet sind. Die andere erhält nur dann Tageslicht, wenn wir zu Hause sind und die Fensterläden öffnen. Der Unterschied kann erheblich sein.  
Auch der Abstand zum Fenster spielt eine grosse Rolle: Die Lichtintensität nimmt mit zunehmender Entfernung von der Lichtquelle schnell ab. Vorhänge, Fensterscheiben, Balkone, Bäume und benachbarte Gebäude können die verfügbare Lichtmenge zusätzlich verändern.

Ein weiterer interessanter Begriff ist DLI (Daily Light Integral). Er bezeichnet die gesamte Menge an photosynthetisch aktivem Licht, die eine Pflanze im Laufe eines Tages erhält. Das hilft uns zu verstehen, warum es nicht ausreicht, die Beleuchtungsdauer zu verlängern, wenn die Lichtintensität weiterhin zu gering ist.

**Woran erkennt man ein mögliches Problem?**

Übermässig langes Wachstum, Stängel, die sich zum Fenster neigen, kleinere neue Blätter und nachlassende Wuchskraft können auf Lichtmangel hinweisen. Verfärbte, ausgebleichte oder verbrannte Blätter können dagegen durch zu starke Sonneneinstrahlung entstehen, insbesondere wenn eine Pflanze plötzlich in die direkte Sonne gestellt wird.

**Was können wir tun?**

- Beobachten, wie viel Licht die Pflanze zu verschiedenen Tageszeiten erreicht.
- Den Abstand zum Fenster berücksichtigen und nicht nur die Ausrichtung des Raumes.
- Die jahreszeitlichen Veränderungen beachten: Ein Standort, der im Sommer geeignet ist, kann im Winter zu dunkel werden.
- Smartphone-Apps verwenden, die die Lichtintensität in Lux schätzen. Sie sind keine Präzisionsinstrumente, können aber helfen, verschiedene Standorte innerhalb derselben Wohnung miteinander zu vergleichen.
- Spezielle Pflanzenlampen in Betracht ziehen, wenn das natürliche Licht nicht ausreicht.

Denken wir daran, dass jede Pflanzenart unterschiedliche Ansprüche hat: Nicht alle tropischen Pflanzen mögen direkte Sonne, und nicht alle schattenverträglichen Pflanzen können in einer dunklen Ecke gut gedeihen.

## 5. Temperatur

Die Temperatur in der Wohnung scheint eine relativ stabile Grösse zu sein, ist es aber nicht unbedingt. Eine Pflanze, die auf einem Heizkörper, neben einem Ofen, an einem sonnigen Fenster oder direkt unter dem Luftstrom einer Klimaanlage steht, erlebt ganz andere Bedingungen als jene, die das Thermostat der Wohnung anzeigt. Auch Temperaturschwankungen können das Wachstum beeinflussen und bei einigen Arten bestimmte Entwicklungsphasen fördern oder behindern.

**Woran erkennt man ein mögliches Problem?**

Ungewöhnlicher Blattfall, verlangsamtes Wachstum und Schäden an den Blättern können Anzeichen von Temperaturstress sein. Wichtig ist, darauf zu achten, wann diese Symptome auftreten, und zu prüfen, ob sie mit bestimmten Umgebungsbedingungen zusammenhängen.

**Was können wir tun?**

- Pflanzen von direkten Wärmequellen fernhalten.
- Sie nicht unmittelbar unter den Luftauslässen von Klimaanlagen platzieren.
- Mit einem Thermometer die tatsächliche Temperatur am Standort der Pflanze überprüfen.
- Sich über die Temperaturansprüche der jeweiligen Pflanzenart informieren.

Es gibt keine universell ideale Temperatur: Die Bedürfnisse eines Ficus, einer tropischen Orchidee und einer Sukkulente sind nicht dieselben.

## 6. Staub

Das vergessen wir oft, insbesondere wenn wir Pflanzen mit grossen, immergrünen Blättern kultivieren.  
Auf der Blattoberfläche finden grundlegende Prozesse für das Leben der Pflanze statt, von der Photosynthese bis zum Gasaustausch. Staubablagerungen können die Lichtmenge verringern, die von den Blättern aufgenommen wird, und bei starker Verschmutzung ihre normale Funktion beeinträchtigen.

**Woran erkennt man ein mögliches Problem?**

Matte Blätter, sichtbare Staubablagerungen und Schmutz, der sich vor allem auf grossen Blattflächen ansammelt, sind leicht zu erkennen.

**Was können wir tun?**

- Die Blätter regelmässig mit einem weichen Tuch und Wasser reinigen.
- Das Blatt beim Reinigen mit der Hand stützen, um es nicht zu beschädigen.
- Auf unnötige Blattglanzmittel verzichten.
- Besonders vorsichtig mit Pflanzen umgehen, deren Blätter sehr empfindlich oder mit feinen Härchen bedeckt sind.

Eine kleine Pflegemassnahme, die mehr bewirken kann, als wir vielleicht denken.

## 7. Das Substrat

Wenn eine Pflanze Anzeichen von Schwäche zeigt, schauen wir meist auf die Blätter und den sichtbaren Teil des Stängels. Doch das Problem könnte genau dort liegen, wo wir nur selten hinschauen: in der Erde.  
Das Substrat ist nicht einfach nur ein Material, in das die Wurzeln gesetzt werden. Es muss gleichzeitig Wasser speichern und verfügbar machen, für eine ausreichende Sauerstoffversorgung sorgen, Halt geben und physikalische sowie chemische Bedingungen schaffen, die zur jeweiligen Pflanzenart passen. Ein zu stark verdichtetes Substrat kann zu viel Wasser zurückhalten und die Sauerstoffversorgung der Wurzeln beeinträchtigen. Ein zu durchlässiges Substrat hingegen kann schnell austrocknen und häufigeres Giessen erforderlich machen.

**Woran erkennt man ein mögliches Problem?**

Erde, die über viele Tage feucht bleibt, Wasser, das nur langsam abläuft, unangenehme Gerüche und dunkle, weiche Wurzeln können auf Probleme mit der Drainage und Sauerstoffversorgung hinweisen. Auch verlangsamtes Wachstum und gelbe Blätter können Folgen einer Schädigung der Wurzeln sein.

**Was können wir tun?**

- Überprüfen, ob der Topf über Abzugslöcher verfügt.
- Ein Substrat wählen, das für die jeweilige Pflanzenart geeignet ist.
- Den Zustand der Erde regelmässig kontrollieren, auch in tieferen Schichten.
- Ein Umtopfen in Betracht ziehen, wenn sich das Substrat zersetzt hat oder die Wurzeln keinen Platz mehr haben.

Eine wichtige Anmerkung: Eine Schicht Blähton am Topfboden reicht nicht aus, um jedes Drainageproblem zu lösen. Entscheidend sind die Struktur und die Porosität des gesamten Substrats.

## 8. Luftqualität

![aa9009bd-5532-4e72-bb98-d938155d768c](https://blog.treedom.net/hs-fs/hubfs/aa9009bd-5532-4e72-bb98-d938155d768c.jpeg?width=768&height=576&name=aa9009bd-5532-4e72-bb98-d938155d768c.jpeg)

Zum Schluss noch ein weniger offensichtlicher, aber interessanter Faktor: die Luftqualität.  
Zimmerpflanzen können Rauch, Dämpfen, flüchtigen Stoffen und anderen Schadstoffen ausgesetzt sein. Einige Luftschadstoffe können Blattschäden verursachen. Die Auswirkungen hängen jedoch von der jeweiligen Substanz, ihrer Konzentration und der Dauer der Belastung ab.  
Denken wir beispielsweise an Pflanzen, die in der Nähe des Herdes, neben Rauchquellen oder in Räumen stehen, in denen häufig Sprühprodukte verwendet werden – insbesondere zum Reinigen und Desinfizieren.

**Woran erkennt man ein mögliches Problem?**

Es gibt keine allgemeingültigen Symptome. Es lohnt sich zu beobachten, ob Blattschäden in der Nähe einer möglichen Schadstoffquelle auftreten oder sich unter bestimmten Nutzungsbedingungen des Raumes wiederholen.

**Was können wir tun?**

- Pflanzen nicht unmittelbar neben Rauch- oder Dampfquellen platzieren.
- Räume regelmässig lüften.
- Direkten Kontakt mit Sprays und chemischen Produkten vermeiden.
- Die Blattoberflächen regelmässig reinigen.

Eine wichtige Klarstellung: Wir sollten die Empfindlichkeit von Pflanzen gegenüber bestimmten Schadstoffen nicht mit ihrer Fähigkeit verwechseln, die Raumluft wirksam zu reinigen. Unter normalen Wohnbedingungen ist nicht nachgewiesen, dass Topfpflanzen allein die Luftverschmutzung in Innenräumen wesentlich reduzieren können.

## Bevor wir eingreifen: erst einmal beobachten

Wenn es einer Pflanze nicht gut geht, ist die Versuchung gross, sofort etwas zu unternehmen: die Erde austauschen, düngen, sie in einen anderen Raum stellen oder häufiger giessen. Bevor wir das tun, sollten wir jedoch innehalten und uns die Bedingungen, unter denen sie lebt, genauer ansehen.

Hier sind einige Fragen, die wir uns stellen können:

- Habe ich die Luftfeuchtigkeit im Raum überprüft?
- Kenne ich die Zusammensetzung des Wassers, das ich zum Giessen verwende?
- Steht die Pflanze in der Nähe eines Heizkörpers, einer Klimaanlage oder eines Fensters, das ich häufig öffne?
- Erhält sie genügend Stunden natürliches Licht?
- Verändern sich die Lichtverhältnisse im Laufe des Tages stark?
- Trocknet das Substrat richtig ab?
- Sind die Blätter sauber?
- Ist die Temperatur relativ konstant?

Für diese Überprüfungen braucht es nicht unbedingt teure Geräte. Ein einfaches Hygrometer mit Thermometer, etwas Aufmerksamkeit und bei Bedarf ein Messgerät für die elektrische Leitfähigkeit können uns bereits dabei helfen, die Bedingungen in unserer Wohnung besser kennenzulernen.  
Ein letzter Tipp: Versuchen wir, immer nur eine Bedingung auf einmal zu verändern. Wenn wir gleichzeitig das Wasser, den Standort, das Substrat und die Giesshäufigkeit ändern, wird es schwierig herauszufinden, welche Massnahme tatsächlich zu einer Verbesserung geführt hat.

Pflanzenpflege besteht nicht nur aus Giesskannen, Dünger und Umtopfen. Sie ist auch eine Übung in Beobachtung, Wissen und Aufmerksamkeit gegenüber einem lebenden Organismus, der ständig auf die Reize seiner Umgebung reagiert.

Manchmal müssen wir, damit es einer Pflanze besser geht, unsere Pflegeroutine gar nicht verändern. Wir müssen lediglich lernen, die Welt, in der sie lebt, genauer zu betrachten.

[![Jetzt pflanzen](https://no-cache.hubspot.com/cta/default/8486845/28cc4860-940a-4b15-a068-ce18c1162f1c.png)](https://cta-redirect.hubspot.com/cta/redirect/8486845/28cc4860-940a-4b15-a068-ce18c1162f1c) [![Treedom Business entdecken](https://no-cache.hubspot.com/cta/default/8486845/0ee9a14d-e4a5-4b0d-9572-c6175a1a80f8.png)](https://cta-redirect.hubspot.com/cta/redirect/8486845/0ee9a14d-e4a5-4b0d-9572-c6175a1a80f8)

### Vielleicht auch interessant:

[Zurück zur Startseite](https://blog.treedom.net/de)

- Bäume 
    - [Pflanzen](https://www.treedom.net/de/plant-a-tree)
    - [Verschenken](https://www.treedom.net/de/gift-a-tree)
    - [Entdecke das Horoskop der Bäume](https://www.treedom.net/de/horoscope)
    - [Abo aktivieren](https://www.treedom.net/de/subscriptions)
- Teil werden 
    - [Du bist ein Unternehmen](https://business.treedom.net/)
- Impact 
    - [Unser Ansatz](https://www.treedom.net/de/manifesto)
    - [Agroforstsysteme](https://www.treedom.net/de/agroforestry)
    - [Wie wir das machen](https://www.treedom.net/de/projects)
    - [Länder](https://www.treedom.net/de/countries)
- Über uns 
    - [Treedom](https://www.treedom.net/de/about-us)
    - [Treedom in Zahlen](https://www.treedom.net/de/community)
    - [Team](https://www.treedom.net/de/team)
    - [Werde Teil des Teams](https://www.treedom.net/de/workwithus)
- Brauchst du Hilfe? 
    - [Häufige Fragen](https://help.treedom.net/de)
    - [Kontakte](https://www.treedom.net/de/contacts)
    - [Baum Register](https://www.treedom.net/de/page/register)

##### Social

<https://www.facebook.com/Treedom_de-113028135151483> <https://www.instagram.com/treedom_de> <https://www.youtube.com/channel/UC4LB9MIGsvGknvcSzA9Affg> <https://www.linkedin.com/company/treedom>

Copyright © 2021 Treedom s.r.l - [Impressum](https://www.treedom.net/de/page/contacts), [AGB](https://www.treedom.net/it/page/terms), [Datenschutz](https://www.iubenda.com/privacy-policy/18020944), [Verwendung von Cookies](https://www.iubenda.com/privacy-policy/18020944/cookie-policy).

Handelsregister Florenz | Steuernummer (C.F.) und Ust-IdNr. (P.I.) 06054770489 | Stammkapital € 83.584,29 voll eingezahlt